Wie ich plane, baue und ausliefere. Klare Phasen, kleine Schritte und Entscheidungen, die leicht umkehrbar bleiben. Jede Phase endet mit etwas, das man ansehen und bewerten kann.
01
Ziele
Ich starte mit Zielen, Grenzen, Nutzern und der Frage, woran wir den Erfolg messen. Ich frage, was passiert, wenn wir nichts bauen, und wie ein gutes Ergebnis in Zahlen aussieht. Offene Fragen landen auf einer Liste mit Verantwortlichem und Datum. So fällt das Rätselraten weg, bevor Architektur und Code die falsche Richtung festschreiben.
02
Umfang
Ich schneide den Umfang früh und definiere den ersten ehrlichen Release. Jede Funktion bekommt einen Grund, grobe Kosten und einen Platz in der Reihenfolge. Was nicht auf das Ziel einzahlt, wandert auf eine spätere Liste. Was ausgeliefert wird, muss nützlich, testbar und klein genug sein, um schnell zu lernen.
03
Umsetzung
Ich liefere in kleinen Schritten mit Tests um riskante Pfade. Arbeit geht häufig in den gemeinsamen Branch, damit nichts wochenlang halbfertig liegt. Fortschritt zeige ich auf einer echten Umgebung statt auf Screenshots. Feedback kommt früh, und die Codebasis bleibt bereit für den nächsten Schnitt.
04
Release
Vor dem breiteren Release ergänze ich Monitoring, Rollback-Pfade und Checks vor dem Go-live. Ich fahre Last- und Fehlerfälle durch, die eine Demo nie berührt. Zugriffsrechte, Backups und Geheimnisse prüfe ich noch einmal. Die Auslieferung ist erst fertig, wenn Fehlerfälle abgedeckt sind.
05
Übergabe
Ich hinterlasse Setup-Notizen, Zuständigkeiten und nächste Schritte klar dokumentiert. Das Team bekommt einen kurzen Durchgang, was geliefert wurde und was verschoben ist. Bekannte Lücken und ihre Umwege stehen schriftlich fest, statt versteckt zu sein. Danach bleibe ich in den ersten Wochen für Fragen erreichbar.